Monat: August 2012

Reihe: Luther liest – Edgar Allan Poe – Der Rabe

Heute Morgen hatte ich die Idee, mal das in die Tat umzusetzen, was ich mir schon lange vorgenommen habe:
DAS Gothic-Gedicht schlechthin zu vertonen, wenn man so sagen kann. Der Rabe, der erstmals 1845 veröffentlicht wurde, ist das Markenzeichen von Edgar Allan Poe. Unzählige Verfilmungen und Adaptionen auch in musikalischer Form sind das Zeugnis seiner Popularität. Und auch heute, weit über 150 Jahre nach Poes Tod erfreut sich die Ballade großer Beliebtheit. Speziell in der schwarzen Szene ist das Tier neben der Fledermaus ein beliebtes Maskottchen und taucht auch als Namensgeber für Modemarken auf. Hier also die Arbeit meines vorfrühtücklichen Tages.

Reihe: Luther liest – Heinrich Heine – Da hab ich viel blasse Leichen

Zum Auftakt der neuen Serie „Luther liest“ habe ich mich Heines Gedicht der blassen Leichen angenommen. Ich finde, der morbide Text passt ganz gut zum Konzept des Blogs. Heine hat den Text zwischen 1817 und 1821 verfasst, mittendrin im Zeitalter der Romantik. Meines Erachtens ist der Text sehr gefühlvoll und ich glaube, es handelt sich seltsamerweise sogar um ein Liebesgedicht, auch wenn es textlich ein wenig düster daherkommt. Aber wie ist das mit der Liebe? Sie kann so wundervoll und belebend sein, doch auch grausam und tödlich. Ein gebrochenes Herz hat oftmals die persönliche Wirkung eines Weltunterganges und auch die Ansichten von Leben und Tod sind in solchen unglückseligen Zeiten ähnlicher denn zuvor. Ich wünsche den geneigten Hörer(inne)n viel Spaß dabei.