Lykke Li – „Silent My Song“ bei Letterman

Dieses Video kursiert schon eine Weile im Netz, ich bin allerdings erst heute darauf gest0ßen. Ich finde es großartig. Lykke Li ist meiner Meinung nach eine begnadete Künstlerin, die sich bei jedem ihrer Auftritte neu erfindet. Ihr Lied „I Follow Rivers“ erlangte weltweit Aufmerksamkeit und wurde zu Unrecht als irgendeine namenlose Fußball-Hymne missbraucht. Ihre Songs sind hypnotisch und erinnern an die 60er mit einer Prise „Dead Can Dance“. Irgendwie finster. Wahnsinnig finster. Selten habe ich abseits der Undergroundmuskik (und nicht einmal innerhalb jener) Lieder mit so viel Tiefe und Anspruch gehört. Lykke Li schafft mit ihrer Band eine eigene Welt, die aus dem 60er -Retro-Gedudel à la Adele oder Lana Del Rey offensichtlich hervorsticht. Ihr erstes Album ist definitiv im Indie-Sektor angesiedelt. Ihr aktuelles Werk „Wounded Rhymes“ ist zwar Pop, aber fern jenes Gute-Laune-Partygedudels. Selbst gestanden „Grufties“ können mit gutem Gewissen diesen Klängen lauschen.


Ebenfalls erwähnenswert finde ich diese Künstlerin aus North Carolina, die nun in Los Angeles aktiv ist: Chelsea Wolfe, die ebenfalls letztes Jahr ihr zweites Album veröffentlicht hat.Ihr Stil bewegt sich irgendwo zwischen Folk, experimenteller Musik und Gothic-Rock.

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